
Kritische Automatisierungstechnik
Betritt man eine Logistikhalle von Knuspr, z.B. in Garching bei München, herrscht geschäftiges Treiben. Menschen in bunten Warnwesten. Farben leuchten. Überall Bewegung. Die Roboter des AutoStores in Aktion - ein Auf und Ab, ein Hin und Her. Alles wirkt wild durcheinander, ist aber perfekt synchronisiert, automatisiert, präzise. Das Ziel, das Mensch und Maschine eint: Jede Lieferung muss in weniger als drei Stunden beim Kunden sein - sonst gibt es eine Geld-zurück-Garantie.
An den vier Standorten gibt es zahlreiche AutoStore-Anlagen zu betreuen. Nur wenn diese Meisterwerke der Automatisierungstechnik reibungslos funktionieren, kann Knuspr das 3-Stunden-Lieferversprechen einhalten, die Kundenzufriedenheit garantieren und das Unternehmen profitabel halten - in Frankfurt sind es bereits unter 90 Minuten Lieferzeit: “Die einzige Stellschraube um konkurrenzfähig zu bleiben ist, dass wir automatisieren”, bestätigt Christian Fieder, der seit 2023 als Head of Maintenance für die Instandhaltung bei Knuspr verantwortlich ist.
Die große Herausforderung: AutoStores gehören zu den kritischsten Anlagen überhaupt, so Christian Fieder weiter. “Das Schlimmste, was uns passieren kann, ist, dass die Anlage steht und Prozesse nicht weiterlaufen - das kostet uns mehrere tausend Euro pro Stunde.” Deshalb müssen Störungen sofort erfasst, priorisiert und dem Technikteam zugewiesen werden. Dieses muss wiederum genau wissen, wo der Störfall in der 7.500 Quadratmeter großen Halle und an den hunderte Meter langen Förderbändern liegt.
Um bisher alle Störmeldungen und regelmäßigen Wartungen der Anlagen zu verwalten, organisierte Christian Fieder sein Instandhaltungsteam zunächst mit einer Kombination aus Excel bzw. Google Sheets und einer Projektmanagement Software. Mit Hilfe von “Tags” wurden Tickets markiert. Jedes “Tag” oder “Keyword” sollte die Wiederfindbarkeit pro Anlage oder Bereich gewährleisten. Doch das war laut Christian Fieder eher eine improvisierte als eine langfristige Lösung, da diese Methode fehleranfällig ist. Denn Projektmanagement Software bietet im Normalfall keine Anlagenverwaltung - und so sieht man basierend auf den “Tags” auch keine Historie pro Anlage.
“Vor der remberg Asset Plattform war unser Arbeitsalltag sehr manuell.", beschreibt Fieder weiter. "Letztendlich haben wir mit Excel und anderen Programmen irgendwelche Workarounds geschaffen, die weder zielführend, noch nachhaltig, noch übersichtlich waren.” Vor allem fehlte eine direkte Verknüpfung zu den Anlagen, Logistikbereichen und Förderbändern. Bei Störmeldungen kam es immer wieder zu Missverständnissen und es ging wertvolle Zeit bei der Störungsbehebung verloren.
Mit einem Excel-Import
zu vorbeugender Instandhaltung
Für Christian Fieder, der neben der Instandhaltung auch bei der Fabrik- und Bauplanung der vier deutschen Knuspr-Standorte unterstützt, war deshalb klar, dass eine neue Software her musste. Und die sollte nicht nur intuitiv, modern und flexibel sein, sondern Knuspr vor allem bei der Einführung und Weiterentwicklung der vorbeugenden Instandhaltung unterstützen, um das Unternehmen weiter zu skalieren und Downtime zu minimieren.
Die Entscheidung, vom bisherigen Projektmanagement-Tool auf die remberg Asset Plattform umzusteigen, fiel deshalb schnell, und auch die Einführung verlief nach Plan: “Wie bei allem, was neu ist, hat man erstmal seine Vorbehalte und denkt - ein Haufen Arbeit, wie soll das nur funktionieren? Am Ende war es total einfach”, beschreibt Christian Fieder die Umstellung. Eine Excel-Liste mit den Anlagen war vorhanden, diese konnte per Knopfdruck in die remberg Asset Plattform importiert werden. Seitdem ist alles komplett digital erfasst und hierarchisch sortiert.

Die gewonnenen remberg Asset Plattform Vorteile
QR-Codes & Schnellzugriff
Von Betriebsmittel bis Roboter -jedes X ist eindeutig zugewiesen

Weniger Ausfälle & Downtime = mehr Umsatz
Christian Fieder hat einen entscheidenden Schritt in Richtung Zukunft gemacht, indem er gleich mehrere Kernprozesse seiner Instandhaltung digitalisiert hat. Seine Motivation dafür fasst er prägnant zusammen: “Es gab drei Gründe für die Einführung der remberg Asset Plattform: Die Übersicht über alle Anlagen und alles, was ich im Lager habe. Daraus ergeben sich letztlich planbare Wartungen, die ich einhalten muss, und natürlich die Verwaltung von ungeplanten Ereignissen. Durch den Überblick, den mir die remberg-Software gibt, konnten wir die Stillstandszeiten und Ausfälle an den Anlagen deutlich reduzieren.”
Diese Transformation ist nicht nur in den verbesserten Abläufen spürbar, sondern auch in der gesamten Halle zu sehen: In der Knuspr-Logistikhalle ist alles mit QR-Codes bespickt - vom Förderband, über Anlagen, bis hin zu den einzelnen Robotern. Diese ermöglichen es, jedem der 250 Mitarbeitenden Störfälle direkt zu melden. Und das ganz ohne vorherige Anmeldung und umständliche Administrierung: “In dem Moment, wo jemand über den QR-Code ein Ticket eröffnet, weiß ich genau, in welchem Segment und Abschnitt der Störfall ist.”, beschreibt Christian Fieder.
Zum Abschluss unterstreicht Christian Fieder die Vielseitigkeit: “Mit der remberg Asset Plattform können wir alles abdecken – nicht nur unsere Automatisierungstechnik, sondern auch die technische Gebäudeausstattung wie Türen, Feuerlöscher und Verbandskästen. Alles lässt sich in einer einzigen Software abbilden. Die Anwendungsmöglichkeiten der remberg Asset Plattform sind so vielfältig - man muss sich nur trauen!"
Beseitige ungeplante Stillstände mit der intelligenten Instandhaltungssoftware

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