Neueste KI-Agenten von remberg übernehmen in der Instandhaltung bis zu 70% der Administration

David Hahn
/
CEO
Inhalt
  • This is some text inside of a div block.
  • This is some text inside of a div block.
Moderne Instandhaltung
Digitalisiere Instandhaltung in Rekordzeit
Produkt entdecken

Integrierte KI-Agenten übernehmen künftig Routineaufgaben in der remberg Instandhaltungssoftware von der Störmeldung über die Wartungsplanung bis zur Dokumentation und geben Technikteams mehr Zeit für die direkte Arbeit an der Maschine. Der offizielle Launch ist am 13. Oktober 2026 auf dem remberg Maintenance Summit in München.

München, 13. Oktober 2026. Instandhaltungsteams verbringen rund ein Drittel ihres Arbeitstags an der Maschine, der übrige Arbeitstag entfällt vor allem auf organisatorische und administrative Aufgaben. Der Münchner Softwareanbieter remberg dreht dieses Verhältnis um: Die neueste Generation seiner Instandhaltungssoftware (CMMS) setzt KI-Agenten ein, die Planung, Terminierung und Dokumentation selbstständig übernehmen und dem Menschen zur Freigabe vorlegen. So lässt sich die effektive Zeit an der Anlage (engl. „Wrench Time“) je nach Branche nahezu verdoppeln.

Mehr Zeit für die direkte Arbeit an der Maschine

Wo ist die Zeit von Instandhaltungsteams besonders gut eingesetzt? Bei Reparaturen, Inspektionen und Wartung direkt an der Anlage. Doch diese sogenannte „Wrench Time“ macht laut US-Instandhaltungsdienstleister Advanced Technology Services durchschnittlich nur 25 bis 35 % der Arbeitszeit aus. Viel Zeit beanspruchen Ersatzteil- und Informationssuche, Dokumentation, Planung und Laufwege. Bei den administrativen Aufgaben setzt remberg an: Auf Basis erster Tests mit Kunden und Partnern geht das Unternehmen davon aus, dass sich bis zu 70 % dieser Arbeit automatisieren lassen.

Bei knappen Fachkräften und steigenden Anforderungen an kosteneffiziente Planung sowie nachvollziehbare Dokumentation wächst auch in europäischen Betrieben der Druck, die verfügbare Arbeitszeit besser zu nutzen. Klassische Instandhaltungssoftware hat administrative Abläufe digitalisiert und vereinfacht: Aus dem Zettel wurde eine Eingabemaske. Die Eingaben erledigen die Teams weiterhin selbst.

„Ein Agent nimmt die Arbeit ab, die keiner gern macht: das Suchen, das Koordinieren, das Dokumentieren. So bleibt mehr Zeit, die physische Welt am Laufen zu halten. Es geht um die Entlastung der Fachkräfte, nicht um deren Ersatz“, sagt David Hahn, CEO und Mitgründer von remberg.

Wo KI-Agenten Instandhaltungsteams konkret entlasten

Drei Anwendungsfälle stehen zum Launch im Mittelpunkt:

1. KI-Agenten für Störmeldungen und Fehlerbehebung: Wer eine Störung feststellt, scannt den QR-Code an der Anlage und beschreibt das Problem per Sprache, auch in der eigenen Muttersprache, oder lädt ein Foto hoch. Noch bevor die Meldung abgeschickt wird, schlägt ein KI-Agent auf Basis der Anlagenhistorie und Herstellerunterlagen eine mögliche Lösung vor. Quellenverweise machen die Hinweise nachvollziehbar. So lässt sich das Problem im besten Fall direkt vor Ort beheben. Wird die Meldung anschließend abgeschickt, übernimmt der Störmeldungsagent die Angaben aus Sprache oder Bild, übersetzt sie bei Bedarf und bereitet einen Auftrag mit Anlage, Priorität und Auftragstyp vor. Das Instandhaltungsteam prüft und bestätigt den Vorschlag.

2. KI-Agenten für Wartungsplanung und Terminierung: Instandhaltungsverantwortliche laden eine Bedienungsanleitung hoch. Die remberg KI schlägt daraus einen Wartungsplan mit Intervallen und passenden Arbeitsanweisungen vor. Anschließend unterstützt der Planungsagent die Terminierung und berücksichtigt automatisch Qualifikationen und Verfügbarkeiten der Fachkräfte. Das Planungsteam prüft die Vorschläge und gibt Änderungen frei. So müssen Wartungsvorgaben nicht mehr von Hand übertragen werden.

3. KI-Agent für Dokumentation: Nach dem Einsatz sprechen die Fachkräfte ein, welche Arbeiten sie durchgeführt haben. Der Agent trägt das Gesagte in die passenden Felder ein: welche Arbeitsschritte erledigt wurden, wie lange der Einsatz gedauert hat und welche Ersatzteile entnommen wurden. Auch Notizen werden übernommen. Fotos werden direkt dem Auftrag zugeordnet. Die Fachkräfte prüfen die vorbereiteten Einträge und bestätigen sie in der mobilen App. So entsteht eine nachvollziehbare Dokumentation für spätere Einsätze und Audits mit weniger manueller Eingabe.

remberg App: KI-Agent fragt nach der Störungsursache, Fachkraft antwortet per Sprachnachricht mit Foto und Video
Dokumentation per Sprache: Nach dem Einsatz fragt der KI-Agent in der remberg App nach der Ursache, die Fachkraft antwortet per Sprachnachricht und Video. Der Agent überträgt die Angaben in den Auftrag. Bild: remberg

Darüber hinaus können Instandhaltungsteams eigene KI-Agenten für wiederkehrende betriebliche Aufgaben einrichten. Dazu beschreiben sie in eigenen Worten, welche Aufgabe der Agent unterstützen soll. So lassen sich die Funktionen an die Abläufe des jeweiligen Betriebs anpassen. In allen Fällen gilt dasselbe Prinzip: „Die Agenten handeln, aber der Mensch entscheidet“, so Hahn. Kein Auftrag startet ohne Freigabe.

remberg KI-Agent dokumentiert die Rückmeldung zur Fräse und schlägt vor, den Anlagenstatus auf In Betrieb zu setzen
Der Agent handelt, der Mensch entscheidet: remberg dokumentiert die Rückmeldung zur Anlage und schlägt vor, den Anlagenstatus auf „In Betrieb“ zu setzen. Übernommen wird die Änderung erst nach Freigabe durch die Fachkraft. Bild: remberg

Ein Instandhaltungsleiter beschrieb den erwarteten Nutzen im Gespräch so: „Wenn das ein KI-Agent übernimmt, ist das eine Zeitersparnis für vier, fünf Leute bei mir in der Abteilung.“

remberg setzt voll auf KI

„Seit 2024 haben wir mit unseren ersten KI-Funktionen viel gelernt. Jetzt gehen wir von der Assistenz zur Aktion. Dafür haben wir im letzten Jahr unser gesamtes Produkt für KI-Agenten optimiert. Das ist keine Funktion, die wir oben draufsetzen, sondern eine zentrale Grundlage unserer Software. Ohne saubere Daten und eine geschützte Umgebung kann KI nicht den Wert stiften“, sagt David Hahn.

Für Industrieunternehmen bleibt dabei zentral: Höchste Sicherheitsstandards, DSGVO-Konformität und eine saubere Anbindung an bestehende Systeme wie SAP. Die Instandhaltung arbeitet in remberg, das ERP bleibt das führende System für Finanzen und Controlling.

Launch und Verfügbarkeit: Maintenance Summit am 13. Oktober in München

Vorgestellt wird die neue Produktgeneration auf dem ersten remberg Maintenance Summit am 13. Oktober 2026 in München. Rund 100 kuratierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Industrie tauschen sich dort zu KI in der Praxis und der Instandhaltung von morgen aus, mit Speakern von Siemens, SCHUNK, Accenture und ams OSRAM sowie einem Impulsvortrag des zweifachen Le-Mans-Siegers Manuel Reuter. Ab diesem Tag sind die KI-Agenten verfügbar, die agentischen Funktionen sind in allen remberg-Paketen enthalten.

Hinweis für Redaktionen

Interviews mit CEO David Hahn und Produkt-Demos sind auf Anfrage verfügbar. Bildmaterial und Screenshots siehe unten.

Über remberg

remberg aus München bietet eine moderne, agentische Instandhaltungssoftware. Mit mehr als 60 Mitarbeitenden betreut das Unternehmen über 350 Kunden, darunter SCHUNK, Liqui Moly, Remondis und Rausch Schokoladenfabrik.

Pressekontakt
David Hahn
CEO & Co-Founder, remberg
david.hahn@remberg.de

Bildmaterial

Porträt von David Hahn, CEO und Mitgründer von remberg, dem Münchner Anbieter für Instandhaltungssoftware
David Hahn, CEO und Mitgründer von remberg. Bild: remberg